Naturschutzjugend im Landkreis Landsberg

 

Die Regionalbetreuerin für alle Anliegen der Kinder- und Jugendarbeit im LBV (NAJU) in den Landkreisen Landsberg, Augsburg, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau ist

 

Thea Wolf,  Tel. 08243 - 3053,      thea.wolf@naju-bayern.de

 

Eigene Homepage der NAJU Bayern:  naju-bayern.de

 

Gerne sprechen Sie die Regionalbetreuerin an, wenn Sie Interesse an der Leitung einer Naturjugend-Gruppe haben.

 

 

Kinder- und Jugendgruppen


Im Landkreis Landsberg gibt es derzeit folgende Kinder- und Jugendgruppen:

 

Auf der Seite der jeweiligen Gruppe findet man die Ansprechpersonen sowie die Termine der Treffen.

 

 

 

Umweltbildung für Schulen, Kindergärten und Naju-Gruppen


Die LBV-Kreisgruppe Landsberg bietet ein umfangreiches Angebot an Themen aus der Umweltbildung für Schulen, Kindergärten und Naju-Gruppen.

 

 

 

Umweltpädagogik

 

Mit Freude die Natur erforschen, lachen, lernen und erleben - diesem Motto folgen die Kindergruppen der Naturschutzjugend (NAJU) im Landesbund für Vogelschutz (LBV), wenn sie die Parks und Wälder, Flussufer und Unkrautfluren in Landsberg und den Gemeinden der Region durchstreifen. Durch Naturerfahrungsspiele kommen die Kinder mit all ihren Sinnen in direkten Kontakt mit der Lebendigkeit und den Schönheiten der Natur. Für Spaß, Abenteuer und Interessantes ist dabei immer gesorgt.

Die Gruppen treffen sich regelmäßig an einem bestimmten Wochentag 1 – 4 mal pro Monat direkt in der Natur am Nachmittag. Über neue Gruppenleitungen freut sich die Kreisgruppe Landsberg. Melden Sie sich bei Thea Wolf unter der Telefonnummer 08243/3053 oder thea.wolf@naju-bayern.de.

 

Auswahl der Aktivitäten

- Bodentiere untersuchen

- Vögel kennen lernen

- Spuren suchen in Wald und Schnee

- Herbstfest mit Kartoffelfeuer gestalten

- Spielen und Forschen

- Vogelfutter selbst herstellen

- Keschern

- mit Naturmaterialien gestalten

- Hütten bauen im Wald

- in der Jurte übernachten

- Lehmofen bauen

- u.a

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Jugendseminare im Ammerseegebiet

 

Bericht Ferienseminar „Geheimnisvolles Pflanzenreich“

 

Im Rahmen des Projektes „Mitmachaktion Internetflora Ammersee“ hatte der Landesbund für Vogelschutz (LBV) Kinder von neun bis dreizehn Jahren zu einem dreitägigen Ferien-Seminar eingeladen.

 

Elf Kinder waren der Einladung gefolgt und trafen voller Erwartungen am Jugendübernachtungshaus Utting am Ammersee ein. Drei Tage lang erforschten sie unter der fachkundigen Anleitung von LBV-Umweltpädagogin Julia Prummer und Botanikerin Rita Verma die geheimnisvolle Welt der Pflanzen. Ausgerüstet mit Lupe und Forscherprotokoll wurden die ersten Bestimmungsversuche auf der Magerwiese hinter dem Jugendhaus durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkannten unter anderem Kriechenden Günsel, Ruprecht-Storchenschnabel und Wiesen-Flockenblume richtig. Rita Verma erklärte den Kindern, warum die wissenschaftliche Bestimmung und Kartierung von Pflanzen so wichtig ist: Bisher ist nur wenig über die Verbreitung von Pflanzenarten im Ammerseegebiet bekannt. Dabei kann eine kontinuierliche Beobachtung der Entwicklung von Pflanzenbeständen Aufschluss liefern über den Einfluss des Klimawandels auf die Pflanzengemeinschaften und ihre Umwelt. Der LBV sammelt deshalb im Rahmen einer „Mitmach-Aktion“ die Daten von ehrenamtlichen Kartierern. Rita Verma betonte dabei, dass jeder bei der Aktion mitmachen kann und jeder Beleg für eine Pflanzenart wichtig ist.

 

Am Abend des ersten Tages begannen die Kinder ihre eigenen Pflanzenpressen für zuhause zu bauen. Dazu wurden zunächst Löcher in zwei dünne Sperrholzplatten gebohrt, um diese anschließend mit Wassermalfarben und Buntstiften zu gestalten. Die Pflanzenpressen wurden direkt am nächsten Tag ausprobiert, indem sich jedes Kind eine ausgewählte Pflanze pflückte, diese ordentlich auf Zeitungspapier ausbreitete und mithilfe von Spanngurten zwischen den Holzplatten presste.  

 

Auch der zweite Tag des Ferien-Seminars wartete mit vielen Höhepunkten auf. Zunächst lernte die Gruppe mithilfe von Sinnesspielen und Abdruck-Bildern, verschiedene Baumarten anhand ihrer Rinde, Blätter und Früchte zu unterscheiden. Anschließend hatten alle Freude bei der Herstellung von Samenkugeln aus Ton, Erde, heimischen Saatgut und Wasser. Nachmittags unternahmen die angehenden Pflanzenforscher einen Ausflug zum Ammersee. Abends stellte jedes Kind seine eigene praktische Spitzwegerich-Heilsalbe für zuhause her, die sofort fleißig gegen Insektenstiche aufgetragen wurde.

 

Am letzten Tag lernten die Kinder verschiedene essbare Wildkräuter kennen und sammelten für ein dreigängiges Menü. Als Vorspeise wurde ein feiner Wildkräutersalat mit Wassermelone zubereitet. Das Hauptgericht, eine Löwenzahn-Brennnessel-Pizza und der Nachtisch, Reiswaffeln mit Schokoladencreme, Margeriten, Gänseblümchen und Kleeblüten, stießen auf große Begeisterung.

 

Im Laufe der drei Tage stellten die Kinder ein Artenlisten-Plakat zusammen, auf dem alle Tier- und Pflanzenarten aufgeführt wurden, welche die Teilnehmer während des Ferienseminars identifiziert hatten. Alle aufgenommenen Arten wurden mit Angabe des Fundortes in die Datenbank des Projektes „Mitmachaktion Internetflora Ammersee“ eingegeben. 

 

Vor dem Abschied der Gruppe wurden fleißig Telefonnummern und Adressen ausgetauscht, um auch in Zukunft miteinander in Kontakt bleiben zu können. Insgesamt waren es drei sehr interessante Tage für die Kinder, es wurden neue Freundschaften geknüpft und viele neue Aktionen ausprobiert.

 

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