Landrat besucht Infostand "Torffrei gärtnern" am 25. April 2015

Foto: Brösamle
Foto: Brösamle

 

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Herbert Feyrsinger, 1. Vorsitzender des Kreisverbandes für Gartenbau

Landrat Thomas Eichinger

Hans Streicher

Kathrin Huttenloher, Geschäftsführerin des Kreisverbandes für Gartenbau

mit Sohn

 

Landrat besucht Infostand

 

Seit 3 Jahren wirbt die Aktionsgemeinschaft „Besser gärtnern ohne Torf – Torf gehört ins Moor“ für den Verzicht von Torf und die Verwendung torffreier Blumenerden. Seit Beginn der gemeinsamen Aktion von LBV, Bund Naturschutz sowie Kreisverband und Kreisfachberatung für Gartenbau bieten alle Händler im Landkreis torffreie Erden mit an. Die Nachfrage und auch das Angebot nahmen seither stetig zu, und dies inzwischen landes- und bundesweit. Dies bestätigen auch unisono alle Erdenhersteller. Regionale Firmen profitieren verstärkt von der Entwicklung. Torffreie Erden werden aus Rohstoffen wie Grüngutkompost, Rindenhumus und Holzfasern hergestellt und stärken die Kreislaufwirtschaft. Hobbygärtner sind überwiegend bereit, torffreie Erden zu verwenden, auch wenn diese etwas teurer sind. Viele Besucher am Infostand in der Landsberger Fußgängerzone am Samstag 25. April 2015 bestätigten, dass sie torffreie Erden verwenden, um damit keine weitere Zerstörung von Mooren zu fördern.

Vorgestellt wurde auch die ganz neu kreierte „torffreie LBV Naturschutz-Erde“, hergestellt von der Fa. ökohum, die für den Bio-Gartenbau geeignet ist. Die Erde ist in einigen Gärtnereien und beim LBV erhältlich. Von jeder verkauften Packung fliesen 50 Cent in den Schutz heimischer Moore.

Bei seinem Besuch am Infostand erhielt der Landrat Herr Thomas Eichinger eine Packung zum Test im eigenen Garten überreicht. Hans Streicher, der Initiator der Aktion wies darauf hin, dass im Handel leider noch große Mengen torfhaltige Blumenerden – oft zum „Schnäppchenpreis“ – angeboten werden. Alleine im Landkreis Landsberg werden dabei noch alljährlich rund 5.000 m³ Torf im Frühjahr als Blumenerde in Pflanzgefäße gefüllt und im Herbst als Abfall entsorgt. Zum Entstehen dieser Torfmenge ist eine intakte Moorfläche von über 500 ha Größe erforderlich.

Am Infostand konnten unter Anleitung der NAJU Naturschutzjugend des LBV Besucher und vor allem Kinder kleine Töpfchen aus Papier selbst herstellen und in diese nach dem Befüllen mit torffreier Erde einige Sonnenblumenkerne als Samen stecken.

 

 

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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