Schwalben sind Kulturfolger und auf die Nähe des Menschen angewiesen. Sie bauen ihre Nester unter Dach, an rauen Außenwänden (Mehlschwalbe) oder als Indoorbrüter in Ställen (Rauchschwalbe).
Rauchschwalben kommen konzentriert in Einzelgehöften von stark bäuerlich geprägten Dörfern vor. Sie bauen offene, schalenförmige Nester aus bis zu 800 mit Speichel versehenen Lehmklümpchen, in die Stroh und auch Tierhaare eingearbeitet sind. Die Nester werden meist im Deckenbereich in Innenräumen wie Stallungen und Scheunen auf/an jegliche Art von Mauerkanten, Vorsprüngen, Absätzen oder Holzbalken geklebt.
Sie gelten als Glücksboten. Doch ihr positives Image nützt ihnen nur wenig: ihre Bestände gehen stetig zurück. Neben schwindender Nahrungsgrundlage gehen den Schwalben buchstäblich die Kuhställe aus.
Nicht, dass es keine Ställe mehr gibt, aber die modernen Ställe sind hoch, offen, zugig und eignen sich kaum zum Nestbau. An den glatten Wänden haftet kein Nistmaterial und es fehlen geschützte Ecken
Viele Landwirte wundern sich über das Fernbleiben „ihrer“ Schwalben in den neuen Ställen. Doch sie können selbst viel dazu beitragen, dass eine Besiedelung mit etwas Geduld erfolgreich wird.
In Gesprächen mit den Landwirten gibt Klaus Janke Hinweise, welche Umgebungsbedingungen die Rauchschwalbe bevorzugt. Er baut sogenannte Schwalbenwinkel, die im Rahmen einer Schwalbenaktion gratis an interessierte Landwirte in der Umgebung abgegeben werden.
Es hat sich bewährt verschiedene Unterstützungsmaßnahmen zu kombinieren.
Wir beraten und unterstützen Landwirte bei den o.g. Maßnahmen.
Wir bauen Schwalbenwinkel.
Wir erstellen Infomaterial und besuchen Landwirte.
Oder: Teilen Sie uns Ihre Beobachtungen über Nistplätze von Schwalben per E-Mail an likla.janke@gmx.de mit.